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    <title>Dschungelblog!</title>
    <link>http://romy.jkraemer.net/</link>
    <language>en-us</language>
    <ttl>40</ttl>
    <description>Dschungelblog!</description>
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      <title>Der Indio ist gelandet!!</title>
      <description>&lt;p&gt;Nach einigen zögerlichen Momenten und traurigem Abschiednehmen von Meer und Surfbrett haben wir uns tatsächlich entschieden, in den verspäteten Flieger zu steigen und unseren Heimweg anzutreten!! Nächtliche Ankunft in Tegel, ziemlich hungrig und fertig, aber relativ froh, wieder heimischen Boden unter den plattgewanderten Füssen zu spüren!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ab jetzt also wieder alles beim alten - jedenfalls was unsere Handynummern betrifft. Ihr dürft euch also wieder melden, wir werden es auch tun ;-)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bis bald,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Romy &amp;amp; Heiko &lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 30 Mar 2006 19:09:00 GMT</pubDate>
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    </item>
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      <title>Grosses Kino auf dem Indiomarkt</title>
      <description>&lt;p&gt;Guten Tag allerseits!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unser Bericht endete und beginnt in &lt;strong&gt;Riobamba&lt;/strong&gt;, wollten wir doch noch die ultimative Attraktion erleben und auf dem Dach eines Dieselwagens auf der so beworbenen &amp;#8220;gefaehrlichsten Zugstrecke der Welt&amp;#8221; durch die Anden gondeln. Die Sicht war schlecht, es war kalt und die ganze Aktion empfanden wir als nicht so gigantisch wie es die Reisefuehrer tun. Highlight des Tages: Morocho (warme Milch mit Mais, Zimt, &amp;#8230; + mit Banane gefuellte Empanada)und die Rueckfahrt, als vom Dach des Zuges ins Innere gewechselt werden konnte ;-)
Nach einem weiteren unfreiwilligen Tag in Riobamba wegen eines erneuten Streiks aller Busfahrer in den Provinzen, die sich mal wieder von Vater Staat benachteiligt fuehlten, gelangten wir schliesslich und endlich nach &lt;strong&gt;Guaranda&lt;/strong&gt; von wo es nach einigen Schwierigkeiten, den Abfahrort des Busses herauszufinden (8 Leute gaben 8 verschiedene Auskuenfte und wir rannten mit vollem Gepaeck durch die ganze Stadt vorbei an Leuten, die nicht mit uns reden wollten und einigen netten hilfsbereiten Exemplaren der Gattung Bergbewohner)nach &lt;strong&gt;Salinas&lt;/strong&gt; ging. Die Fahrt fuehrte uns vorbei am Chimborazzo, der sich ohne Wolken in voller Pracht praesentierte, an Llamaherden und verrueckten Gebilden die Wind und Wetter aus dem Sandstein herausgearbeitet hatten. Leider warf uns der Busfahrer dann nicht in Salinas sondern an der Kreuzung NACH Salinas raus und wir traten die restlichen, laut Schild, 5,5km Weg zu Fuss an. Und das bei nicht gerade angenehmen Temperaturen von ca. 7 Grad und leichtem Nieselregen und ausserdem mit vollem Gepaeck welches durch diverse Einkaeufe der letzten Zeit nicht unbedingt leichter geworden war&amp;#8230; Naja, wir also los im Tigermarsch die matschige Strasse entlang und vergebens versuchten wir den ersten vorbeifahrenden Pickup anzuhalten. &amp;#8220;Nur fuer Indios!&amp;#8221; schien der Fahrer zu sagen&amp;#8230; Aber der zweite war so nett auch uns mitzunehmen und es ging in rasender Fahrt die &amp;#8220;Strasse&amp;#8221; hinunter - unsere ecuadorianischen Leidensgenossen auf der Ladeflaeche bekreuzigten sich am laufenden Band was uns ein mulmiges Gefuehl in der Magengegend verschaffte!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In Salinas wird gerade erfolgreich Sozialismus geuebt - mit finanzieller Unterstuetzung aus der Schweiz. Kaese- &amp;amp; Schokoladenproduktion sorgen fuer gutes Klima im Dorf. Was gabs noch? Wandern und Berge anschauen &amp;#8230; Das wars und so machten wir uns nach ner kalten Nacht im Hostal wieder auf den Weg, diesmal aber mit einem Bus, der direkt aus dem Ort abfuhr! &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Saquisilí&lt;/strong&gt; und der dortige Indiomarkt war das naechste Ziel der Reise. Entgeistert standen wir auf dem Tiermarkt zwischen Schweinen, Llamas, Kuehen, Schafen und was man sonst noch so essen oder scheren kann und schauten dem Handeln und Treiben der Indios zu! Ab und an wurde dann ein kreischendes Ferkel oder anderes Tier gegen seinen Willen von seinem neuen Besitzer am Strick die Strasse entlang gezerrt oder auch getragen wenn es gar nicht anders ging. Nach einem kurzen Anflug von Souvenir-Kaufrausch machten wir uns in einem total ueberfuellten Bus auf nach &lt;strong&gt;Chugchilán&lt;/strong&gt;. Auf dem Dach ein Schaf neben der neuen Matratze fuers Bett und im Bus Saecke voll mit Getreide, Huehnern, Meerschweinchen,&amp;#8230; einfach alles juckelte und zuckelte die schlechte Strasse den Berg hinauf und mitten drin wir beide mit Gepaeck in eine Ecke des Busses gequetscht - fuer ca. 4 Stunden!! Chugchilán war klein &amp;#8230; und kalt weil hoch in den Bergen! Und dann gabs da &amp;#8230; aehm &amp;#8230; Stille. Wie angenehm! Bei einem Abendessen vorm Kamin im Hostal wurden wir von Oma Hilda  aufgeklaert, dass es nur einen morgendlichen 6.00 Uhr Bus zur &lt;strong&gt;Quilotoa Lagune&lt;/strong&gt; gibt. Naja, also noch vor den Huehnern aus den Federn gekrochen um festzustellen, dass 1. der Bus nicht dahin fuhr, wo wir hinwollten und 2. der Bus zur Lagune schon 4.30 Uhr fuhr &amp;#8230; Also einen zufaellig abfahrenden Lastwagenfahrer gefragt, ob er uns mitnehmen kann. Tat er - im Laderaum auf Saecken sitzend &amp;#8230; der Fahrer bemerkte die Flecken am Hinterteil unserer Hosen, schaute in seine Saecke und sah die leicht zermatschten Baumtomaten. Ein Spass, der uns zwei Dollar extra kostete. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Ankunft am Vulkankrater von Quilotoa in ca. 4.000 Hoehenmetern war aber alle Muehe des Weges beim unvergleichlichen Anblick der blauen Lagune vergessen! Unsere Fotos sind natuerlich viel schoener, als das, was wir als Ersatz fuer euch aus dem Netz geladen haben&amp;#8230; Aber ohne digicam ist nicht mehr zu machen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Wanderung von 22km zurueck von der Lagune ins Hostal gestaltete sich wegen der Hoehe und meiner Erkaeltung eher schwierig und Herr Schulz konnte des Oefteren wartend am Wegesrand bzw. mit Bergindiokids spielend gesehen werden, waehrend seine bessere Haelfte noch keuchend den Berg hochkraxelte - ick bin halt kein Llama und funktioniere besser auf Meeresspiegellevel als im Hochgebirge!!! &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Erkaeltung, welche auf die Aktivitaeten und Temperaturen der vorherigen Tage unweigerlich folgen musste, haben wir in &lt;strong&gt;Latacunga&lt;/strong&gt; in einem Hostal mit Kabel-TV auskuriert. In diesem Nest gab es nur Verrueckte &amp;#8230; staendig musste man und vorallem Frau aufpassen, nicht von Wasserbomben getroffen zu werden, die von allen Seiten flogen. Der Herr absolvierte erfolgreich die Umschulung zum Krankenpfleger, damit es dann wieder einigermassen munter nach &lt;strong&gt;Otavalo&lt;/strong&gt; gehen konnte. Dort konnten wir ungestoert fuer einige Tage dem Kaufrausch froehnen, denn dort gibt es einfach alles, was man irgendwie aus Baumwolle oder Llama/Alpaca herstellen kann und noch vieles mehr. Als das Geld alle war, ging es weiter in den Norden nach &lt;strong&gt;El Angel&lt;/strong&gt;. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dies sollte die letzte und auch beeindruckendste Station in den Anden werden. Wir hatten uns ein relativ unbekanntes und eher selten besuchtes Naturreservat herausgesucht. Nach 45min Taxifahrt den Berg hinauf sahen wir dann die ersten frailejones gigantes auftauchen. Pflanzen, welche so scheinbar gar nicht in die Gegend passen und den Eindruck vermitteln, man befaende sich auf nem anderen Planeten! Staunend stiegen wir aus dem Taxi und begannen einen eher surrealen Spaziergang durch den Nationalpark. Vorbei an einer Lagune, welche 5 Minuten spaeter schon in dichtem Nebel versunken war und immer wieder diese Pflanzen, die uebrigens mit Gaensebluemchen verwandt sind - mit dem kleinen Unterschied, dass sie bis zu 7 Meter hoch werden koennen!!! Nicht sehr Gaensebluemchen-like ;-)
Immernoch voellig beeindruckt trafen wir dann Stunden spaeter wiedermal in Quito ein. Bis morgen sind wir noch hier, dann wird nochmal ein Versuch gestartet, den Cotopaxi ohne Wolken zu fotografieren und dann gehts nach Mindo zum Voegel gucken und dann an den STRAAAAND um die letzten Tage relaxt ausklingen zu lassen! Tja, und dann wars das schon mit den 6 Monaten - Wahnsinn!!!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir gruessen Euch alle ganz lieb und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Romy &amp;amp; Heiko&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;PS: Bilder unserer Raftingtour findet Ihr am Ende der Fotosession. Danke an Efrat aus Tel-Aviv! &lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon,  6 Mar 2006 23:22:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://romy.jkraemer.net/articles/2006/03/06/grosses-kino-auf-dem-indiomarkt</guid>
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    </item>
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      <title>Jungle X-treme!</title>
      <description>&lt;p&gt;Nach aufregenden Wochen im Oriente hier mal wieder ein Lagebericht, diesmal aus den sonnigen Bergen &lt;strong&gt;Riobamba&lt;/strong&gt;s mit Blick auf den Chimborazo (6.310 m), den Altar (5.320 m) &amp;amp; den rauchenden Tungurahua (5.023 m).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach unserem ersten Ausflug in den Regenwald konnten wir gar nicht schnell genug wieder die feucht-heisse Luft auf unserer Haut spueren und machten uns ziemlich schnell auf nach &lt;strong&gt;Tena&lt;/strong&gt;, das sogenannte &amp;#8220;Tor zum Oriente&amp;#8221;.
Von dort aus ging es mit Guide in die Tiefen des primaeren Regenwaldes, ueber Stock und Stein, durch kleine Fluesse (zum Glueck gehoeren Gummistiefel hier zur taeglichen Bekleidung), vorbei an Urwaldriesen, Lianen, Schlangen, crazy Insekten und allerlei anderem nicht weiter definierbaren Getier. Nach der Nachtwanderung durch den Wald mit seinen im Dunkeln leuchtenden Pilzen und in den Baeumen herumkichernden Affen dann die Uebernachtung in der Dschungellodge und Einschlafen zu den Symphonie des Waldes.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein wenig Touri-Abenteuer haben wir uns dann auch noch gegoennt: &lt;strong&gt;Rafting&lt;/strong&gt; und einen Tag extreme &lt;strong&gt;Cañoning und Caving&lt;/strong&gt;. Rafting duerfte allen von euch ein Begriff sein: vier Leute in einem Boot den rauschenden Fluss hinunter und nur einer hat Ahnung, wie man so richtig die Richtung haelt ;-). War superlustig, aber auch ganz schoen anstrengend, die Paddelei&amp;#8230; Mit uns im Boot eine ehemalige Konzertpianistin aus Israel auf dem ersten Urlaub, in dem sie nicht auf ihre Finger aufpassen musste. Man trifft schon ne Menge Leute unterwegs! Cañoning ist das halsbrecherische Klettern durch einen Cañon/Wasserfall ohne Helm oder Schwimmweste und nur an einigen Stellen mit Seil&amp;#8230; Manchmal fragten wir uns echt, ob unser Guide es ernst meint und wir &lt;strong&gt;&lt;em&gt;DA&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; jetzt wirklich durch sollen! Aber am Ende, nachdem wir es geschafft und uns beim Essen in der Sonne gewaermt hatten, waren wir doch stolz auf uns! Auf unsere unglaeubige Frage, ob sie das mit allen Touris machen wuerden, meinte unser Guide nur grinsend, dass sie den dicken deutschen Touristen nur den Wasserfal zeigen und dann wieder zurueckwandern - aha, fuer uns gabs also die E&lt;strong&gt;XXX&lt;/strong&gt;tratour! Danach kam dann noch das klettern/schwimmen/krauchen durch eine riesige Hoehle (Caving) wobei leider die Digicam in Mitleidenschaft gezogen wurde&amp;#8230; Jetzt, nachdem sie wieder trocken ist, macht sie nur noch im Dunkeln einigermassen brauchbare Bilder und das blog wird daher etwas weniger bunt&amp;#8230; Aber sowas muss man sich manchmal antun um danach das gute Gefuehl geniessen zu koennen, da wieder lebend rausgekommen zu sein ;-) Andere Sachen dagegen, muss man einfach nicht gemacht haben:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fuer extrem viel Geld werden immer wieder Touren zu den Huorani Indianern angeboten, welche noch immer groesstenteils nackt herumlaufen und in den entlegensten Waldregionen leben. Leider erinnern diese Touren oftmals mehr an Ausfluege in einen Zoo als an den Besuch anderer Kulturen und wir entschieden, dass das fuer uns nicht sein muss! Aehnlich verfuhren wir auch beim Stierkampf welcher anlaesslich des Volksfestes leider auch angesagt war&amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Positive kulturelle Erfahrungen: Einladung zur Familie unseres Guides mit Verkostung der diversen lokalen Fruechte und Yuka-kochen und Chicha-Zubereitung (lokales alkoholisches Getraenk aus Yuka - nich soo lecker brrrrr!). Ausserdem noch die Reise nach &lt;strong&gt;Limoncocha&lt;/strong&gt; am &lt;strong&gt;Río Napo&lt;/strong&gt; wo wir trotz unseres unangekuendigten Auftauchens total freundlich von der Familie empfangen und mit einem Dach ueber dem Kopf (viel mehr war es wirklich nicht) versehen wurden. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ausserdem konnten wir in Limoncocha noch Piranhas angeln (wir zusammen 3 kleine und Servillo unser Gastgeber in der selben Zeit ca. 15 grosse&amp;#8230;) und das gebratene Resultat noch am selben Abend verspeisen - lecker! Das absolute highlight dieser Tour nach Limoncocha: ein naechtlicher Bootstrip ueber den verzauberten See mit seinen Millionen leuchtenden Kaefern auf den Schwimmpflanzen welche eine Art natuerliche Uferbeleuchtung bilden - kann man eigentlich nicht beschreiben, muss man gesehen haben! Zwischen den gruenlich leuchtenden Kaefern blitzte dann auch einige Male im Licht der Taschenlampe ein rotes Caimanauge auf - scary!! Einer machte sich dann auch ziemlich geraeuschvoll und unter heftigem Schwanzschlagen aus dem Staub und brachte unseren kleinen Einbaum ganz schoen ins Schaukeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Rueckkehr in die Zivilisation gestaltete sich dann nicht ganz so einfach und wir mussten noch eine Nacht mehr im lokalen Oelarbeiterhostal verbringen da der Bus aus unerfindlichen Gruenden auch nach 4,5 Stunden Wartens nicht auftauchte&amp;#8230; Aber auch ne Erfahrung! Doerfer, die es einfach nicht geben wuerde, wenn dort in der Naehe nicht nach Oel gebohrt wuerde. Alles traegt den Namen irgendeiner Oelfirma und selbst die Ortsschilder lassen gleich erkennen, welcher der Multis hier den Daumen drauf hat&amp;#8230; Erschreckende Realitaet aber auch Einkommensquelle wenigstens fuer einige aus der lokalen Bevoelkerung. Als es dann endlich zurueck ging liessen wir die gesamte Oelschiene nochmal Revue passieren: vorbei an Orten wo in der Mitte der Strasse eben nicht ein Rasenstueck sondern eine fette Pipeline ist, die auch manchmal einen Abstecher in die Vorgaerten der Leute macht&amp;#8230; Raffinerien am Weg, die nonstop Erdgas verbrennen, einfach weil es weg muss und eh nicht viel wert ist usw.!!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die letzte Station war dann eine ziemlich deutsche Angelegenheit. Wieviele Leute es doch aus unserem kalten Land nach Ecuador verschlaegt ist immer wieder erstaunlich! Von der &lt;strong&gt;Curiquingue Station&lt;/strong&gt; aus ging es zu Fuss mal wieder durch den Wald (dem maennlichen Teil der Reisegesellschaft wurde dieses langsam aber sicher zu viel ;-)) zu einem ca. 30 m hohen Urwaldriesen, welcher mit einer wackeligen aber angeblich begehbaren Leiter versehen war. Wir also mit Herzklopfen rauf um die wahnsinnig schoene Aussicht ueber die Baumkronen zu geniessen, so weit das Auge reichte, nur Wald - auch sowas gibt es trotz Oelexploration noch!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vor der Abreise aus Tena konnten wir noch den Hoehepunkt des alljaehrlichen Volksfestes fuer die gesamte Gegend mitnehmen und sind nun ueberzeugt, dass Festumzuege ueberall auf der Welt gleich langweilig sind!!! Erinnerte ein wenig an die DDR zum 1.Mai &amp;#8230; fuer die, die dabei waren ;-)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die letzten Tage haben wir entspannt in &lt;strong&gt;Baños&lt;/strong&gt; verbracht. Wie der Name schon sagt, gibt es dort Baeder. Diese werden aus heissen Vulkanquellen gespeist und wir konnten uns im bis zu 55 Grad heissen Wasser den Dschungeldreck abwaschen und die strapazierten Muskeln entspannen. Von der Stadt und den umliegenden Doerfern hat man super Ausblick auf den nahen &lt;strong&gt;Vulkan Tungurahua&lt;/strong&gt;, welcher 1999 das letzte Mal ausbrach und seitdem nonstop Asche und manchmal auch noch etwas Lava ausspuckt&amp;#8230; was kostet in dieser Gegend wohl die Hausratsversicherung??&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jetzt sind wir in &lt;strong&gt;Riobamba&lt;/strong&gt; und damit wieder fast auf 3000m Hoehe mit Blick auf den Chimborazo, den Tungurahua, und den Altar - beeindruckend! Wie ihr euch denken koennt werden wir die naechsten Tage vor allem eines tun: WANDERN und Berge bestaunen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In diesem Sinne, lasst es euch gut gehen!!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Romy &amp;amp; Heiko&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2006 18:43:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://romy.jkraemer.net/articles/2006/02/17/jungle-xtreme</guid>
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    </item>
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      <title>Oel im Dschungel</title>
      <description>&lt;p&gt;Hallo Allerseits!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hoffen, dass Euch noch keine Winterdepression erfasst hat und geben Euch praeventiv einige sonnige Infos und Bilder mit auf den Weg, der sicherlich nicht so holprig ist wie die Strassen in Ecuadors Norden. In der naechtliche Busschaukelei Richtung Dschungel erschien uns des Oefteren ein Licht - leider waren es weniger geistige Blitze oder Gluehwuermchen als vielmehr die Flammen aus den Schornsteinen der &lt;strong&gt;Oelraffinerie&lt;/strong&gt;. Den Minuspunkt des Tages erhaelt die Firma &lt;em&gt;Texaco&lt;/em&gt; fuer saumaessiges Umweltverhalten, sind doch solche Praktiken in westlichen Laendern laengst verboten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;5.30 Uhr Ankunft unseres Nachtbusses in &lt;strong&gt;Borbòn&lt;/strong&gt;. Die Regenzeit ueberschuettete uns mit nassen Gruessen und liess die Vorfreude auf den Dschungeltrip so &lt;em&gt;richtig&lt;/em&gt; gross werden. Gluecklicherweise gab es in dem Nest ein Dach, welches nicht allzuviele Loecher hatte und unter dem wir die Nacht beenden bzw. das Dorf beim Aufwachen beobachten konnten &amp;#8230; bevor uns im Restaurant gegen 8.30 Uhr zum Fruehstueck ne Portion Reis mit Huhn bzw. Rind + Extraportion Reis angeboten wurde. Wir entschieden uns fuer ein langweiliges Ruehrei. Die Verabredung mit Ami-Freund Max hat geklappt und er stand wirklich vor dem ausgemachten Hostel. Zu unserer Ueberraschung tauchte dann sogar unsere Kontaktperson auf, die uns das Kanu ins Reservat besorgen sollte - haetten wir ja nicht gedacht!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Puenktlich begann die regnerische Kanufahrt nach &lt;strong&gt;San Miguel&lt;/strong&gt;, die vier Stunden in die Tiefe des Dschungels fuehrte, vorbei an signifikant neuen Schoenheiten und Communities, in denen Indios und Schwarze seit einigen (genauer gesagt acht) Jahren in Einklang zu leben scheinen. In den meisten Faellen sind sie jedoch auf verschiedene Doerfer verteilt, aber schlagen sich wenigstens nicht mehr die Koepfe ein. Die Europaeische Union hat hier grandiose Aufbauarbeit geleistet, deutsche Klos und Waschbecken spendiert, die nicht benutzt werden koennen, weil es kein fliessend Wasser gibt und die Spuelung per Eimer Regenwasser erfolgt (wie auch die Dusche). In der Schule, die ohne Schueler ist, weil es schoenere Sachen gibt, wie z.B. rumhaengen, Fussball spielen, im Fluss baden, &amp;#8230;, befinden sich Stuehle, fuer die sich so manche Unis bedanken wuerden. Ausserdem hatte der Ort vorher schon eine Schule, welche nicht schlecht zu sein scheint. &amp;#8220;Naja, jetzt haben wir eben zwei.&amp;#8221; war der Kommentar eines kleinen Maedchens auf die Frage nach der neuen Schule. Glueckwunsch nach Bruessel! Die Menschen hier wollen unabhaengiger von den Amis sein und warten nicht wirklich auf materielle Hilfe aus dem alten Europa.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Trotz erster Verwunderung ueber unser Auftauchen in der Community waren die Bewohner sofort offen und sehrsehr nett. Man ist hier entspannt und den Worten und unseren Eindruecken zur Folge auch recht gluecklich. Der Guide, der mit uns die Route durch den Nationalpark besprochen hat, war am vereinbarten Ort nicht mehr aufzufinden, weil ihm Nachts einfiel, mit dem Kanu in die Stadt zu fahren. Egal, dann eben der Ersatzguide &amp;#8230; die unbeschreibliche Schoenheit und Vielfalt dieses Fleckchens Regenwald und der Genuss neuer Fruechte (u.a. Anona) entzog sich unseren Vor-Stellungen. Leise begab man sich auf die Suche nach L-Welsen, Pfeilgiftfroeschen, &amp;#8230; - vergeblich. Schade aber trotzdem toll. Alleine Wandern oder sogar uebernachten wurde uns nicht empfohlen, weil es puenktlich um 19.00 Uhr zu regnen (eher schuetten wie aus Eimern) anfing &amp;#8230; und nicht mehr aufhoerte bis wir naechsten Morgen wieder ins Boot gestiegen sind. Wir freuten uns auf die angekuendigte Wanderung zum Wasserfall, doch wie schon allzu oft kam es anders &amp;#8230; irgendwie schade. Aber trotzdem toll. Denn die Fuehrung durch ein Indiodorf war wie im Film: Die Gringos kommen und werden freundlich empfangen, Mann spielt mit den Kindern waehrend Frau von Maedchenhaenden umfasst wird, weil sie ein kleines Armband um hat. Fuer die Fuehrung wurde um eine Gabe an die community gebeten - also gings mit dem chief des Dorfes zum Laedchen den Fluss runter um zu verhindern, dass er die Touridollars in ALkohol anlegt. Etwas ueberrascht sahen wir, wie der gute Mann ein paar Kilo getrockneten Fisch kaufte&amp;#8230; nicht dass man vielleicht am Fluss wohnt und es den in Massen dort gibt??! Nicht fragen ;-)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn wir den Indos auch den Alkohol verwehrten, so haben wir uns doch unseren Teil gegoennt in der wirrigen Annahme, dass man ja als zivilisierter Mensch damit umgehen kann. Ein Trugschluss im Fall der Amis ;-). Das Ergebnis eines Zuckerrohrschnapps-Kartenspielabends konnte man bei der naechtlichen Kanufahrt zurueck in die Stadt &amp;#8220;hoeren&amp;#8221; als Max unbedingt die Fische fuettern musste. Die Fahrt war nicht nur aufgrund von Max seinen Geraeuschen gruselig, die brachen wie die Wellen auf denen wir zwei Tage spaeter mit dem Board standen. Man fuhr mit 6 Leuten und ner Menge Gepaeck bei Nacht und ohne Licht durch den Dschungel, vorbei an all den Baumstaemmen &amp;#8230; Respekt Washington (so der Name unseres Kapitaens - der Fuehrer hiess Jefferson - amerikanische Praesidenten stehen hoch im Kurs, haben aber noch keinen George getroffen).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Umweg nach Quito fuehrte uns ins sagenumwogene &lt;strong&gt;Mompiche&lt;/strong&gt;. Dort hatten wir nichts anderes zu tun als Lesen, den weiten Strand entlang wandern, Muscheln suchen und erste Surfversuche unternehmen. Die auf-dem-Brett-steh-Zeit variierte zwischen Zehntelsekunden und einer halben Minute &amp;#8230; egal, was zaehlt sind die Hammerwellen und das berauschende Gefuehl auf ihnen zu reiten. Montag wollten wir zurueck nach Quito, doch waren saemtliche Strassen verbarrikadiert. Grund waren die gestiegenen Benzinpreise. Komisch nur, dass die Motoren hier staendig an sind, selbst wenn der Bus erst in einer Stunde abfaehrt &amp;#8230;  Aber soo schade fanden wir es nicht, noch laenger in Mompiche zu bleiben - es gibt schlimmere Orte zum stranden!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gestern goennten wir uns einen entspannten Tag in den &lt;strong&gt;Thermalquellen von Papallacta&lt;/strong&gt;. In  3.300m Hoehe von nasser Waerme und dicken alten EcuadorianerInnen umgeben, waren Regen und Kaelte eine willkommende Abwechslung. Der Blick in die Anden war grandios, wie auch das Benehmen unserer amerikanischen Mitbuerger, die doch glatt - obwohl untersagt - mit Bier in die Becken sprangen. Die Forellen der Gegend, die aus einer Aufzuchtanlage stammen, die von der japanischen Regierung finanziert wird, sind zart und lecker &amp;#8230; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heute abend klopfen wir am &amp;#8220;Tor zum großen Regenwald&amp;#8221; an und hoffen, dass uns Einlass gewaehrt wird. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bis bald, alles Gute und sonnige Gruesse&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heiko &amp;amp; Romy  &lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 26 Jan 2006 22:50:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Runde zwei!</title>
      <description>&lt;p&gt;Guten Tag allerseits,&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
    &lt;p&gt;als wir nach Wochen in der Sonne eines Morgens aus unruhigen Traeumen erwachten, fanden wir uns in Quito zu dick eingepackten Wesen verwandelt, denn hier ist es kalt und in den Zimmern gibt es keine Heizung &amp;#8230; aber fangen wir vorne an. &lt;/p&gt;
    
    &lt;p&gt;(Vor-) Weihnachtszeit in Rio Muchacho: die Feiern beginnen 4 Stunden spaeter als angekuendigt. Nach dem Essen stundenlange Gebetgesaenge einiger Frauen. Beifallklatschende Maenner hoffen auf ein schnelles Ende, um sich den Getraenken widmen zu koennen. Einige Damen sind schlauer und oelen ihre Kehlen schon waehrend den Gesaengen mit Zuckerrohrschnaps. In trunkener Laune geschehen nach der Party solche Aktionen wie &amp;#8220;ich saege mal einen Baum&amp;#8221;. Dieser trifft (natuerlich) auf einen Strommast und es gibt 4 Tage keinen Strom, also auch kein Wasser (weil es aus der Pumpe kommt). Mit Armkraft, Verstand und Landrover hievten wir das Teil wieder hoch und bald konnte wieder geduscht werden.    &lt;/p&gt;
    
    &lt;p&gt;In Canoa erlebten wir ein weihnachtliches Erdbeben und dachten erst einige Spassvoegel ruetteln am Hostal, konnten den Abend aber noch in aller Ruhe geniessen. Alle anderen Voluntaere feierten Heilig Abend auf der Farm und durften fuers Abendessen, welches es vor lauter Verpeilung erst 24.00 Uhr gab, nochmals Extrageld zahlen&amp;#8230; Einige sahen nix davon, da sie bereits hungrig im Bett lagen, da es fuer sie ja um 6.30 Uhr wieder hiess: Staelle etc. saeubern&amp;#8230; eine dieser typischen und etwas seltsamen Rio Muchacho Volunteering Stories. Eine zweite ist Ruben, unser Chauffeur, der in Canoa am falschen Platz wartete und somit dafuer sorgte, dass wir einen Tag spaeter auf die Farm kamen (was nicht unbedingt grosse Trauer ausloeste). In der letzten Woche konnten wir ein arbeitspsychologisches Konstrukt leben und erleben, das da &amp;#8220;resignative Arbeitszufriedenheit&amp;#8221; heisst. Lustig waren die letzten Stunden auf der Farm: Juanita (unsere Koechin) war scharf auf mein Arbeitsshirt (welches eigentlich in den Muell sollte) und fragte wer weiss wie oft Romy, ob sie es fuer Benjamin (ihren Mann) haben kann &amp;#8230; Wir wollen uns nicht vorstellen, wie lange sie brauchte, um den Schweinegeruch zu entfernen!&lt;/p&gt;
    
    &lt;p&gt;Sylvester gab es Feuer! Puppen, die das alte Jahr symbolisieren, wurden erst geschmueckt und ausgestellt und zu spaeterer Stunde dann feierlich verbrannt (keine Puppen gesehen, die mir aehnlich sahen). Danach gabs auf den Strassen Lat(r)ino Techno mit einem betrunkenen 62-jaehrigen MC, der ultraschlecht aus 28 Boxen hallte. Ich denke, die Party der pyonen in Berlin (http://pyonen.de) war um einiges besser. Mitvolunteer Brandon (fast graduierter Geschichtslehrer aus Conneticut, USA - seine erste Frage: &amp;#8220;Welches Land liegt oestlich von Deutschland? Estland oder Russland?&amp;#8221;) setzte zum Tanz an und hatte alle Sympathien auf seiner Seite.    &lt;/p&gt;
    
    &lt;p&gt;Neujahr ging es dann nach Don Juan, welches aus 4 Haeusern besteht - alle beinhalten eine Kneipe bzw./ und einen Shop. Sind fuer 2$ in einer ranzigen Absteige untergekommen, wo Jesusbilder neben 80-iger Jahre Oben-ohne-Bildern hingen, es kein fliessend Wasser gab, das Klo nicht so wirklich funktionierte und die Tauben auf dem Blechdach ueber unserem Bett ein Wettrennen veranstalteten &amp;#8230; wieviel Suedamerika will man mehr?&lt;/p&gt;
    
    &lt;p&gt;Der letzte Tag am Meer: verlassene Straende und Huetten; Sonne, die nach 5 Minuten nicht mehr auszuhalten war;  Wellen, die uns maechtig auf den Boden (der Realitaet) knallen und fluechten liessen, und Jean-Marie, der 62-jaehrige Aussteiger, der uns in seinem Hostel willkommen hiess. Hier gab es die besten Schrimps, das beste Fruehstueck, die beste Musik (Pink Floyd befoerderte auf bekannte schoene Spaehren, sind doch mit jeder Musik Menschen und Erlebnisse verbunden) &amp;#8230; und viele Symphatien. Nach dem Fruehstueck fragten er und sein kleiner Sohn, ob wir wirklich schon los muessen &amp;#8230; mussten wir, da wir in Quito unser Visum verlaengern wollen, welches nur 90 Tage gueltig ist.&lt;/p&gt;
    
    &lt;p&gt;Zwischenstop in Santo Domingo, welches vom Stress- und Verkehrslevel Aehnlichkeiten zu Istanbul aufweist. Der Hauptgrund des Stops dort war anthropologischer Art, denn die Region wird von den Tsáchila-Indianern bevoelkert, die aufgrund ihrer roten exzentrischen Haartracht auch als Colorados bezeichnet werden. Das erste Museum war geschlossen, da der ABM-Indianer in der Stadt war (vermutlich auch noch mit dem Auto&amp;#8230;). Beim Zweiten hatten wir mehr Glueck und bekamen eine supernette Fuehrung durch das Museums und Erklaerungen zum Schamanentum, eine kurzen aber geniale musikalischen Hoerprobe etc. &amp;#8230; Jedoch wurde die original Indianer Tracht extra fuer uns angezogen und der Herr schien sich nicht so recht wohlzufuehlen in seiner Haut. Die anschliessende Entspanung fand im Hostel statt: nach Monaten mal wieder Filme geschaut.&lt;/p&gt;
    
    &lt;p&gt;Der Bus nach Quito sollte 11.30 Uhr losfahren. Es wurde empfohlen, eine Stunde vor Abfahrt dort zu sein, um noch einen Platz in der uns empfohlenen Cooperativa zu bekommen, da Gringobeine hier etwas mehr Freiheit haben, die Busfahrer nicht rasen etc. Unsere Kruecke kam 13.00 Uhr und machten allen Wartenden grosse Augen. Den Busbegleiter musste man beknien, das Gepaeck im Stauraum einzuschliessen und der Busfahrer war ein Partyhengst &amp;#8230; so ging es innerhalb von 2.5 Stunden knapp 3000 Meter bergauf - und wieder konnte man beobachten, wie sich die Fahrgaeste (verstandlicherweise) bekreuzigten. Genervt aber mit einem Laecheln in Quito angekommen und fast erfroren, haette man nicht Unterhosen etc. mit. &lt;/p&gt;
    
    &lt;p&gt;Im Hostel kreuzten sich viele Wege. Pedro, Mitvolunteer aus Vilcabamba, war die erste Nacht hier und ist mittlerweile verschwunden. Zimmergenosse Max, hat seine Freundin fuer einen Monat in Rio Muchacho gelassen (Quasi unsere Nachfolgerin) und stellt seine Berichte auf folgende Seite: &lt;a href="http://kyax.blogspot.com"&gt;kyax.blogspot.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
    
    &lt;p&gt;Quito macht bei Herbstwetter wenig Laune. Gringos werden zur Zeit vermehrt ueberfallen und wir wollen schnell weg hier sobald das Visum verlaengert ist. Geplant sind Hikes, vielleicht auch einen fuer Anfaenger empfohlenen 5.000er, um uns fit zu machen. Vielleicht gehts auch in den Dschungel &amp;#8230; we will see!! &lt;/p&gt;
    
    &lt;p&gt;Neblige Gruesse und beste Wuensche von&lt;/p&gt;
    
    &lt;p&gt;Heiko &amp;amp; Romy&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description>
      <pubDate>Sun,  8 Jan 2006 16:45:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Unsere kleine Farm</title>
      <description>&lt;p&gt;Hallo zusammen! Endlich haben wir es mal wieder geschafft, uns einige Minuten Internet zu erkaufen, um Euch ueber den neuesten Stand der Dinge zu informieren! Viel gibt es zu erzaehlen seit dem letzten Bericht, jedoch werden wir uns etwas kuerzer fassen damit wir auch zu Hause noch einiges zu erzaehlen haben. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachdem wir vor inzwischen fast vier Wochen Vilcabamba im Sueden verlassen hatten ging es mal wieder mit dem Bus in Richtung Nordwesten da wir nach den ganzen Bergen Lust auf Strand &amp;amp; Meer bekommen hatten. Der Weg fuehrte mal wieder durch kurvenreiches und teilweise wuestenartig trockenes Gebiet, um dann wieder an gruenen Wiesen und Unmengen von Bananen- und Zuckerrohrplantagen vorbeizufuehren. Der Blick aus dem Fenster aenderte sich mit jeder Biegung und wurde nur von gelegentlich zusteigenden Fahrgaesten in das Businnere gelenkt. Besonders zu nennen waere hier ein suesser Opa mit seinem Mega-Hahn unter dem Arm - ob es zum Hahnenkampf (sehr tyisch in Ermangelung von genuegend Stieren) oder in die Suppe ging bleibt fuer immer im Dunkeln, auf jeden Fall machte das Ding ganz schoen Laerm! 
Zwischenstop in &lt;strong&gt;Alamor&lt;/strong&gt; einem kleinen Nest immernoch in den Bergen, wo ein ganz besonderes kulinarisches Erlebnis in meiner Suppe zum Abendessen wartete: aus der Schuessel schauten doch tatsaechlich zwei Huehnerbeine mit Krallen und Sporen - naja man ist ja als alter Ossi einiges gewoehnt und hat sich eben nur die Bruehe schmecken lassen ;-). Derartig gestaerkt ging es dann am naechsten Tag nach &lt;strong&gt;Puyango&lt;/strong&gt; in einen von weltweit insgesamt drei versteinerten Waeldern. Schon Wahnsinn, wie diese riesigen Baeume vor Millionen von Jahren von Lava ueberrollt und eingeschlossen wurden. Das Gebiet wurde erst vor 20 Jahren entdeckt und ist aus Mangel an Interesse noch nicht vollstaendig untersucht, aber man erwartet, auch versteinerte Dinosaurier zu finden - ob die dann auch in die Suppe kommen??!
Der 8km - Marsch zurueck zur Strasse vom Wald aehnelte dann einer Durchquerung der Wueste Gobi: Sonne senkrecht von oben und so um die 37 Grad, Geier kreisten am Himmel und warteten nur darauf, dass einer von uns umkippt und sie sich ueber Augen und andere Weichteile hermachen koennen&amp;#8230; Aber die rettende Strasse mit dem Laerm der vorbeifahrenden Busse tauchte dann irgendwann doch am Horizont auf!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weiter gings nach &lt;strong&gt;Guayaquil&lt;/strong&gt;. Von der Stadt hatten wir uns nach Berichten anderer und des Reisefuehres nichts als ne Menge Kriminalitaet erwartet und wurden darum total ueberrascht!! In den letzten Jahren hat sich dort einiges getan und die Innenstadt, Strandpromenade und auch die Freundlichkeit der Leute koennen es mit Quito, der Konkurrenzstadt, durchaus aufnehmen! Es gibt sogar inmitten der Stadt einen Park mit Riesenechsen - Erinnerungen an Galapagos! Der Abendspaziergang endete im Kino, weil wir uns dachten, dass dies wohl erstmal die letzte Moeglichkeit fuer solche Vergnuegungen sein wuerde. Auf die Frage, ob der ausgewaehlte denn auch ein amerikanischer Film sei meinte die Dame an der Kasse, dass dem so sei und dass er englisch mit spanischen Untertiteln sei. Wir also rein. Leider erwies sich nach den ersten fuenf unglaeubig staunenden Minuten der Film als ein russischer mit spanischen Untertiteln ;-)) Sehr lustig! Heiko also seine alten Russischkenntnisse und ich meine Spanischlessons hervorgekramt und los gings! Mit Stolz koennen wir behaupten, die grobe Handlung verstanden zu haben, wenn auch einige Feinheiten der Dialoge sicher verlorengingen. In der Frueh hiess es dann endlich: &amp;#8220;Auf an die Kueste!!&amp;#8221;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Wochenende wurde in &lt;strong&gt;Montañita&lt;/strong&gt; verbracht. Dort fuehlt man sich wie in den Prototypen eines Surferdorfes versetzt. Diejenigen ohne Waschbrettbauch fuehlten sich sofort diskriminiert und wollten auch am Strand das Shirt nicht so recht luepfen&amp;#8230; Aber man konnte sich gut ueber die aufgeblaehten Typis lustig machen, die da so langflanierten! Teilweise konnten sie dann nichtmal wirklich surfen und waren unseres Spottes gewiss! 
Nicht soo begeistert von der Atmosphaere dieses Doerfchens mit mehr Touris und Surfern als Einheimischen machten wir uns auf nach &lt;strong&gt;Bahía de Caraquez&lt;/strong&gt; von wo aus wir die Reise zu unserem Volunteering in &lt;strong&gt;Río Muchacho&lt;/strong&gt; antreten wollten. Hat auch alles gut geklappt und nach einer Tour durch die Oeko-City (hier wird sogar Muell getrennt und statt Taxis kann man Trikes nehmen die stark an chinesische Rikschahs erinnern) ging es dann tatsaechlich auf die Farm!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dort wurden wir von dem Quietschen der Schweine und dem Geschrei von Haehnen begruesst, ausserdem von Dario dem etwas esoterisch angehauchten Besitzer nebst seiner neuseelaendischen Freundin, die zum Glueck oefter im Office als auf der Farm ist, da man bei ihr schonmal &amp;#8220;Ueberstunden&amp;#8221; arbeiten darf. Der erste Eindruck war wie bei &amp;#8220;unsere kleine Farm&amp;#8221; im Fernsehen. Alle sind lieb zueinander und jeder kriegt was er braucht, es gibt gutes vegetarisches Essen aus eigenem Anbau und alle sind gluecklich. Nach nunmehr fast drei Wochen dort haben wir einen kleinen Einblick hinter die Kulissen und wissen neben all den guten Sachen auch um die schlechte Zahlungsmoral der Besitzer was Unzufriedenheit der Mitarbeiter hervorruft, welche sich dann in Abwesenheit zeigt und sich dann auch in teilweise unzureichender Pflege der Tiere niederschlaegt&amp;#8230; diese kann man als Volunteer nicht immer kompensieren, da man ja nicht alles weiss, was so ein Pferd, Schwein, Meerschwein (nein, auch die werden nicht gegessen), oder Kuh so alles braucht&amp;#8230; Ausserdem ist auch die Tierwelt nicht so ganz heil. Wiederholte Uebergriffe eines Schweines auf Huehner wurden von uns live beobachtet!! Das Ding isst die Huehner doch echt mit Fuessen und Federn komplett auf! Man holt sich eben was man kriegen kann&amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber im grossen und ganzen ist der Ansatz der Finca super, nur an der Ausfuehrung mangelt es (wie so oft in Ecuador) noch etwas! Aber die findigen Psychologen haben schon den Entwurf fuer einen Volunteer-Evaluationsfragebogen im Kopf, welcher Verbesserungsvorschlaege sammeln soll, die dann eventuell bei den Leuten dort Gehoer finden werden. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gut ist, dass man jede Woche eine andere morgendliche Pflicht bekommt. Heiko fing bei den Schweinen an, die ich dann uebernommen habe, jetzt habe ich Meerschweinchen und er Pferde u Kuehe. Jedesmal das gleiche Schema: Von 6.45 Uhr bis 7.30 wird gefuettert, gesaeubert und gestreut was das Zeug haelt. Teilweise sehr anstrengend, teilweise auch sehr stinkend, manchmal extrem lustig wenn man in die Gesichter der Meerschweinchen schaut und die Ferkel mal wieder abgehauen sind und immer anders als man es sich vorstellt ;-)) Zum Beispiel Gras fuer die Meerschweinchen fuettern klingt niedlich, aber uneingeschraenkte Niedlichkeit is nicht, weil im messerscharfen Gras Unmengen von Zecken jeden Morgen auf frisches Blut warten ;-)). Aber es macht trotz allem Spass und Training braucht man nach so einem arbeitsreichen Tag auf der finca wirklich nicht mehr!! Nach der Morgenduty gibts Obstfruehstueck und dann gehts bis zum Mittag aufs Feld: saen, pflanzen, hacken, graben was das Zeug haelt!! Nachmittags kuemmern wir uns dann um die Fertigstellung eines Gartens fuer medizinische Kraeuter u Pflanzen inclusive Schilder und Verwendungszweck welcher fuer die lokale Schulausbildung und fuer die Touris als Rundgang dienen soll. Ihr seht also, es gibt viel zu tun. Abends wird dann noch etwas Spanisch gelernt und gegen halb neun gehen dann auch schon die Lichter aus - man ist einfach zu fertig!! Krasser Tagesrhythmus was?
So, jetzt ist es doch ein ellenlanger Bericht geworden, aber ihr habt ja Zeit ueber Weihnachten oder?? In diesem Sinne wuenschen wir beide euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und keinen Streit unterm Baum!! Ausserdem ein gutes Ende des alten und einen nicht allzu traumatischen Beginn des neuen Jahres!! Lasst es ordentlich krachen, aber nicht zu doll!! Wir nehmen einen  Cocktail am Strand auf euch!!!!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bis bald, 
Romy &amp;amp;  Heiko&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 21 Dec 2005 21:26:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://romy.jkraemer.net/articles/2005/12/21/unsere-kleine-farm</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Volunteering forever!</title>
      <description>&lt;p&gt;&amp;#8230;das ist was wir uns gerade wuenschen (besonders in Anbetracht des deutschen Wetterberichts - brrrrr!). Aber keine Angst, noch siegt die Vernunft und wir haben die Flugtickets noch nicht verkauft ;-)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach dem Umzug vom Hostel der ersten Woche in das Rumi Wilco Nature Reserve, welches am Rand von Vilcabamba liegt, ging es noch am selben Tag an die Arbeit. Schon am naechsten Tag schmerzten die Arme vom Flussteine werfen und Bambus schleppen aber trotzdem war die Motivation ungebrochen was nicht zu letzt an der Gesellschaft von Mitvolunteer Pedro und der Begeisterung der Eigentuemer Alicia und Orlando lag. Es folgten also Tage emsigen arbeitens die vom Kraehen des benachbarten Hahnes + Singen des Esels in der Frueh eingeleitet wurden und abends mit selbergebackenen Crepes oder cinnamon rolls von der Nachbarin (die zu dem Hahn gehoert) zum Nachtisch ausklangen. Alles in allem ist volunteering ganz angenehm, solange es sich auf vier Stunden taeglich einpegelt und man sich nicht totmacht, was in der Hitze hier woertlich genommen werden kann. Wie sagte doch unser schon erfahrener Mitvolunteer Pedro: &amp;#8220;Hey, you are volunteers, don´t work so fast! Otherwise they give you more things to do.&amp;#8221; &amp;#8230; Aber immerhin hielten Orlando und Alicia uns mit selbstgemachten eisgekuehlten Obstsaeften (natuerlich nur Obst aus dem Reservat) und gelegentlichen philosophisch angehauchten Diskussionen bei Laune (der weibliche Part konnte hier abschalten). Ausserdem gab es auch ein paar nicht koerperlich anstrengende Dinge zu tun: Uebersetzungsarbeit und PC Hilfe waren gute Moeglichkeiten, sich im Schatten aufzuhalten. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Wochenende ging es auf eine gemeinsame Wanderung mit Pedro um auch mal aus dem Reservat rauszukommen. Diesmal haben wir den Wasserfall ohne Umwege gefunden, wenn wir auch zwischendurch nicht mehr daran geglaubt haben, da ein Berg auf den anderen folgte und im Tal nur ein trockenes Flussbett zu sehen war. Nach neun Stunden hiking schafften wir es gerade noch mit den letzten Strahlen der untergehenden Sonne wieder ins Dorf einzutrudeln. Am naechsten Tag dann das Erwachen, diesmal mit Muskelkater in den Beinen &amp;#8230; und noch mehr fiesen Mueckenstichen. Nicht ganz so motiviert machten wir uns trotzdem wieder an die Arbeit. Ein paar Tage spaeter kam dann das Angebot, welches uns mit einem Mal fuer alle Muehen entlohnte: Wir konnten fuer den selben Preis in das Polehouse ziehen, welches direkt am Fluss im Wald liegt und in das wir uns schon am ersten Tag verliebt hatten!!! Also nix wie Sachen packen und hin! Tja, und da wohnen wir jetzt und lassen uns in der Haengematte vom Rauschen des Flusses einschlaefern und geniessen den sternenklaren Himmel bei Nacht (der eine Saukaelte mit sich bringt), die Gluehwuermchen in unserem Haus und die Geraeusche des Waldes um uns herum. Es ist so schoen, dass wir den Abfahrtstermin schon 2x verschoben haben. Heut Morgen dann von Herrn Schulz der Kommentar: &amp;#8220;Lass uns doch erst am Montag fahren.&amp;#8221; welcher aber von mir in Anbetracht der verbleibenden Zeit bis zum naechsten Volunteering leider abgelehnt werden musste (Das nennt man Bevormundung!). Voraussichtlich geht es also morgen, Sonntag, los in Richtung Kueste - die Betonung liegt auf voraussichtlich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gestern haben wir noch eine Wanderung durch das Reservat gemacht um noch einmal zu geniessen, wofuer man hier eigentlich gearbeitet hat. Schon krass, was die beiden allein so alles geleistet haben. Jede Pflanzenart  traegt ihr Namensschild in Latein, Spanisch und meist auch Englisch und die Bestimmung der Voegel und Schmetterlinge laeuft auf Hochtouren. Wir sind begeistert und planen die Rueckkehr fuer meinen Geburtstag - mal schauen! Jetzt erstmal die Tour zur Kueste planen und heute nochmal einen schoenen Abend hier geniessen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bis bald, sonnige Gruesse, und einen schoenen ersten Advent!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Romy &amp;amp; Heiko&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 26 Nov 2005 19:30:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://romy.jkraemer.net/articles/2005/11/26/volunteering-forever</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Landkrank</title>
      <description>&lt;p&gt;Juten Tach allerseits,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;hier die neuen Infos von der Suedhalbkugel - etwas verspaetet, da Inet hier sehr langsam + Probleme beim Pics hochladen &amp;#8230;  Das Schiff auf Galapagos machte uns seetauglich und damit landkrank. Der feste Boden erschien unserem Gehirn maechtig wackelig - wir moechten uns beim Gehen und Lesen nicht gesehen haben. Zum Glueck ging es relativ schnell (und traurig) in den Flieger nach Guayaquil.
Von dort aus weiter mit dem Bus nach Cuenca. Aufregende Fahrt vorbei an den Ananasplantagen, hinauf in die Anden. Die Schwindelfreien sassen links und schauten auf die Wolken und sahen einen unvergessenen Sonnenuntergang. Alle anderen starrten auf die rechter Hand befindliche Felswand &amp;#8230; und beteten! &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Cuenca - kulturelle Hauptstadt und Artesania Zentrum mit einem sehenswerten Altstadtkern, der vom Kampf und der Fusion der Kulturen zeugt: Cañari, Inka, gierige Spanier und frz. Jesuiten. Viele deutsche Aussteiger getroffen, die O-Ton &amp;#8220;hier ihre Freiheit haben&amp;#8221;. Das Abendessen muss mit selbstgebasteltem Schmuck und Mitleid erzeugenden Gesten finanziert werden. Was uns spanisch vorkam: Sie wohn(t)en im teuren Hostel nebenan und waren in guten Restaurants zu sehen. Mit den Hostels in Cuenca hat jeder so seine eigene Geschichten: Unsere erzaehlen von Bettfloehen im Casa del Sol, deren Bisse ewig gejuckt haben, und von einer schlechten 80er Jahre Party im Hostel El Cafecito, die um 4.30Uhr einen grossraumdiscotechnoiden Ausklang fand, der UNkultivierter nicht haette sein koennen. Kurze Diskussion und wir brauchten fuer die Nacht nix bezahlen. Schlaftrunken zum Sonntagsmarkt nach Gualaceo: Suesse Omis verkaufen ihre noch suesseren Fruechte, die man nicht mit Namen kennt &amp;#8230; und der Opi geht um 10.00 Uhr in die Kirche, um sich danach mit seinen Kumpels zu betrinken - uebrigens: erst in diesem Zustand werden die Gringo-Frauen angebaggert. 14.00Uhr beginnt fuer die Damen das Schaulaufen auf dem Marktplatz (obwohl die Maenner auf der Bank schlafend ihren Rausch geniessen). &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neue Woche, neue Erlebnisse. Weiter in den Sueden und Zwischenstop in Vilcabamba. Dieser dauert jetzt schon 8 Tage und wird sich noch bis Ende naechster Woche andauern. Im izhcayluma von Hubert erwartet - lustigster Rezeptionist mit vielen Stories aus Ecuador &amp;amp; Deutschland. Bevor es auf den Berg namens Mandango ging, durften wir am Einlass Blutgruppe und Reisepassnummer hinterlassen &amp;#8230; gibt ein gutes Gefuehl fuer den Aufstieg. Vilcabamba ist das Zentrum der Entspannung und hier wird die Langsamkeit geboren, gelebt und genossen. Bis man z.B. ein Essen bestellt, vergehen ca.45 Minuten - und keiner stoert sich dran. Ort und Gegend sind weltbekannt, weil es hier Opis und Omis gibt, die 130 Jahre alt sind (man beachte die Zeitform![praesens]). Die Gegend hier ist soo traumhaft, dass wir uns entschlossen haben, in einem kleinen privaten Nationalpark zu arbeiten &amp;#8230; look at http://koberpress.home.mindspring.com/vilcabamba/ &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr Infos dann in den naechsten Tagen. Wuenschen Euch alles Gute und senden Euch die liebsten Gruesse nach Deutschland, Schottland, Holland, Neuseeland, &amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heiko &amp;amp; Romy&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 15 Nov 2005 21:45:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://romy.jkraemer.net/articles/2005/11/15/landkrank</guid>
      <link>http://romy.jkraemer.net/articles/2005/11/15/landkrank</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Galapagosexplorer</title>
      <description>&lt;p&gt;Hiermit melden wir uns zurueck von unserem Besuch der &amp;#8220;enchanted islands&amp;#8221; und wir koennen nur sagen: es liegen sieben (fast) unbeschreibliche Tage hinter uns!! Hier ein Versuch:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Inseln beweisen, dass die Natur doch noch weit vor uns liegt, wenn es um Erfindungsreichtum geht! Man hoert zwar immer wieder Dinge ueber Galapagos aber nichts konnte uns auf DAS vorbereiten&amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angefangen hat die Reise mit der Charles Darwin Research Station, wo die Riesenlandschildkroeten, die den Inseln ihren Namen geben, nachgezogen und ausgewildert werden. Hier konnten wir die Konturen von &amp;#8220;Lonesome George&amp;#8221; erahnen, der der letzte seiner Art ist und nicht gewillt, sich mit Schildkroeten von anderen als seiner Heimatinsel zu vermehren&amp;#8230; Schon traurig. Aber zum Glueck gibt es auf den anderen Inseln noch genug der gemuetlichen Viehcher, die es mal schnell auf 250 kg bringen und sich auch von fuenf grinsenden und &amp;#8220;es einfach nicht fassen&amp;#8221;-koennenden Touris und dem Klicken ihrer Kameras nicht aus der Ruhe bringen lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weiter gings dann mit unserem Luxuskatamaran incl. sehr entspannter Crew von Insel zu Insel und ueberall boten sich weitere Highlights. Aber wir wollen euch hier nicht mit umfassenden Beschreibungen langweilen, die werden dann individuell fuer die evolutionstheoretisch und biologisch interessierten gegeben ;-) Nur soviel vorab: das was Darwin sich da ueberlegt hat, scheint zu stimmen, wenn man sich nur die hoehe der Kakteen und die exakt darauf abgestimmte Laenge der Schildkroetenhaelse anschaut!! 
Wir sind mit Seeloewen und Seeschildkroeten geschnorchelt, ich ausserdem noch mit nem ca. 3,50 m breiten Mantarochen (ohne Scheiss, das Ding war breiter als das Boot mit dem wir zum schnorcheln rausgefahren sind - Waaahnsinn!), haben sogar nen Hai gesehen. Ausserdem die ganze Reihe von Darwins Finken, Albatrosse, Blaufusstoelpel - an Land die wohl am duemmsten dreinschauenden Voegel ever, aber wehe sie tauchen ab, dann sind sie die Akrobaten schlechthin, und natuerlich nicht zu vergessen, die Menge an Meeresleguanen (ebenfalls nur auf Galapagos zu finden und eigentlich ziemlich haesslich, aber irgendwie schon wieder schoen, wenn sie so durchs Wasser schwimmen und es einfach passt - so wie in Jurassic Park)!! Die Liste ist endlos, ebenso wie die Erklaerungen unseres super Guides&amp;#8217; der nicht aufhoeren konnte uns immer wieder den Unterschied zwischen den Spezies zu erklaeren. 
Ach so, und im Vorbeifahren gab es noch einen Blick auf die Lava des Sierra Negra Vulkans bei Nacht, ausserdem ueberall Spuren von Vulkanischer Aktivitaet - man geht entweder auf Lava, Lavasand oder Lavageroell! &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den Abschluss dieser Tour haetten wir auch nicht besser waehlen koennen: 
Der 40. Geburtstag unseres Guides, welcher in einer kleinen Kaschemme (erinnerte an HH) bei einer beachtlichen Menge an Original Havanna Club auf Eis gefeiert wurde. Wir beide waren die einzigen Europaeer in dem Ding, kein Touri weit und breit und es ging gut ab! Letztendlich musste ich noch die Ehre der deutschen Frauen aufrecht erhalten und beweisen, dass auch wir den Hintern zu Merengue schwingen koennen (wenn auch der Umfang des Hinterns betraechtlich hinter dem der einheimischen Damen zurueckblieb ;-))! Zuerueck ging es ziemlich spaet per Wassertaxi (fahrt ihr mal betrunken durch dunkles Hafenwasser und ihr werdet sehen&amp;#8230;) und wir traeumten von Seeloewenbabies, Schildkroeten und einer baldigen Rueckkehr&amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jetzt sind wir in Cuenca in den suedlichen Anden. Die Anreise erfolgte gestern per Bus quer ueber die Anden - da macht es schon oefter mal &amp;#8220;PLOPP&amp;#8221; in den Ohren, bei der Hoehe&amp;#8230; Aber zur Belohnung gabs super Aussichten auf Nebelwaelder und unbewohnte Taeler. Hier angekommen stellten wir fest, dass hier diese Woche Fiesta ist und es gut abgeht. Kann uns nur recht sein&amp;#8230; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bis bald, liebe Gruesse&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Romy und Heiko&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri,  4 Nov 2005 21:13:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://romy.jkraemer.net/articles/2005/11/04/galapagosexplorer</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>We made it!!!</title>
      <description>&lt;p&gt;Hey, nur mal kurze news fuer alle, die es interessiert! &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Allen stoerrischen Banken zum Trotz haben wir das Geld zusammengekratzt und morgen frueh geht es los nach Galapagos auf eine 8-taegige Luxus Katamaran Tour von Insel zu Insel zu den Echsen, Darwinfinken, Schildkroeten und Blaufusstoelpeln und was die Evolution sich sonst noch so einfallen lassen hat!! 
Uebrigens die Reiseagentur sagt, dass der Vulkanausbruch nicht so wild ist und die Lava nur langsam rauslaeuft und nicht in die Luft schiesst, so wie das manche deutschen Zeitungen wohl dargestellt haben. Die Leute hier sehen das nicht so dramatisch und wir darum auch nicht! Immerhin sind wir auf dem Boot und koennen so nicht im Schlaf von der Lava ueberrollt werden ;-)) Vielleicht gibts noch ein paar Bilder von Lava bei Nacht im Vorbeifahren - waer doch mal was anderes!
Wir werden hoffentlich ne Menge Bilder schiessen und Euch dann naechste Woche wieder updaten!! Bis dann, lasst es euch gut gehen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Romy und Heiko&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 26 Oct 2005 21:12:30 GMT</pubDate>
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