Galapagosexplorer

Posted by Romy & Heiko Fri, 04 Nov 2005 21:13:00 GMT

Der mit dem Leguan - Iguana plane
Der mit dem Leguan - Iguana plane

Hiermit melden wir uns zurueck von unserem Besuch der “enchanted islands” und wir koennen nur sagen: es liegen sieben (fast) unbeschreibliche Tage hinter uns!! Hier ein Versuch:

Die Inseln beweisen, dass die Natur doch noch weit vor uns liegt, wenn es um Erfindungsreichtum geht! Man hoert zwar immer wieder Dinge ueber Galapagos aber nichts konnte uns auf DAS vorbereiten…

Angefangen hat die Reise mit der Charles Darwin Research Station, wo die Riesenlandschildkroeten, die den Inseln ihren Namen geben, nachgezogen und ausgewildert werden. Hier konnten wir die Konturen von “Lonesome George” erahnen, der der letzte seiner Art ist und nicht gewillt, sich mit Schildkroeten von anderen als seiner Heimatinsel zu vermehren… Schon traurig. Aber zum Glueck gibt es auf den anderen Inseln noch genug der gemuetlichen Viehcher, die es mal schnell auf 250 kg bringen und sich auch von fuenf grinsenden und “es einfach nicht fassen”-koennenden Touris und dem Klicken ihrer Kameras nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Weiter gings dann mit unserem Luxuskatamaran incl. sehr entspannter Crew von Insel zu Insel und ueberall boten sich weitere Highlights. Aber wir wollen euch hier nicht mit umfassenden Beschreibungen langweilen, die werden dann individuell fuer die evolutionstheoretisch und biologisch interessierten gegeben ;-) Nur soviel vorab: das was Darwin sich da ueberlegt hat, scheint zu stimmen, wenn man sich nur die hoehe der Kakteen und die exakt darauf abgestimmte Laenge der Schildkroetenhaelse anschaut!! Wir sind mit Seeloewen und Seeschildkroeten geschnorchelt, ich ausserdem noch mit nem ca. 3,50 m breiten Mantarochen (ohne Scheiss, das Ding war breiter als das Boot mit dem wir zum schnorcheln rausgefahren sind - Waaahnsinn!), haben sogar nen Hai gesehen. Ausserdem die ganze Reihe von Darwins Finken, Albatrosse, Blaufusstoelpel - an Land die wohl am duemmsten dreinschauenden Voegel ever, aber wehe sie tauchen ab, dann sind sie die Akrobaten schlechthin, und natuerlich nicht zu vergessen, die Menge an Meeresleguanen (ebenfalls nur auf Galapagos zu finden und eigentlich ziemlich haesslich, aber irgendwie schon wieder schoen, wenn sie so durchs Wasser schwimmen und es einfach passt - so wie in Jurassic Park)!! Die Liste ist endlos, ebenso wie die Erklaerungen unseres super Guides’ der nicht aufhoeren konnte uns immer wieder den Unterschied zwischen den Spezies zu erklaeren. Ach so, und im Vorbeifahren gab es noch einen Blick auf die Lava des Sierra Negra Vulkans bei Nacht, ausserdem ueberall Spuren von Vulkanischer Aktivitaet - man geht entweder auf Lava, Lavasand oder Lavageroell!

Den Abschluss dieser Tour haetten wir auch nicht besser waehlen koennen: Der 40. Geburtstag unseres Guides, welcher in einer kleinen Kaschemme (erinnerte an HH) bei einer beachtlichen Menge an Original Havanna Club auf Eis gefeiert wurde. Wir beide waren die einzigen Europaeer in dem Ding, kein Touri weit und breit und es ging gut ab! Letztendlich musste ich noch die Ehre der deutschen Frauen aufrecht erhalten und beweisen, dass auch wir den Hintern zu Merengue schwingen koennen (wenn auch der Umfang des Hinterns betraechtlich hinter dem der einheimischen Damen zurueckblieb ;-))! Zuerueck ging es ziemlich spaet per Wassertaxi (fahrt ihr mal betrunken durch dunkles Hafenwasser und ihr werdet sehen…) und wir traeumten von Seeloewenbabies, Schildkroeten und einer baldigen Rueckkehr…

Jetzt sind wir in Cuenca in den suedlichen Anden. Die Anreise erfolgte gestern per Bus quer ueber die Anden - da macht es schon oefter mal “PLOPP” in den Ohren, bei der Hoehe… Aber zur Belohnung gabs super Aussichten auf Nebelwaelder und unbewohnte Taeler. Hier angekommen stellten wir fest, dass hier diese Woche Fiesta ist und es gut abgeht. Kann uns nur recht sein…

Bis bald, liebe Gruesse

Romy und Heiko

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